Jahreszeiten
Der Kreis des Jahres · Musik: Berti · AuraSite © 2026

01  Erwachen der Natur  (5:16)

Unter dem letzten Schnee ist es längst lebendig.
Schneeglöckchen und Krokus wagen sich zuerst ans Licht.
Die Tage werden länger, Minute um Minute.
Die Erde atmet aus — der Frühling ist da.

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02  Erwachen im Zauberwald  (1:47)

Ein goldener Strahl bricht das tiefe Moos
Das Leben lässt den Winterschlaf nun los
Die Knospen springen, der Wald wird weit
ein Ende der langen Dunkelheit
Wach auf, kleines Herz, die Welt wird grün
hörst du die Blumen im Schatten blühen
Der Atem des Waldes, so frisch und so rein
lädt dich heute zum Tanzen ein

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03  Sanfter Frühlingsregen  (1:00)

Tropfen für Tropfen, ein leises Gebet
das über die durstigen Wiesen weht
Der Himmel neigt sich zur Erde herab
schüttelt den Schlaf der Erde ab
Heilender Regen, wachse und glüh
schenk uns die Kraft und die Fantasie
Was wir gesät haben, geht nun auf
das Schicksal nimmt seinen grünen Lauf

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04  Maiglöckchen-Segen  (1:13)

Kleine Glöckchen im tiefen Gras
wispern uns zu, wie schön alles war
Sie läuten den Morgen der Erde ein
Alles darf hell und lebendig sein
Klingt das Lied über Feld und Au
getauft vom frischen Morgentau
Ein Segen aus Weiß, ein Duft so zart
der uns das Herz für die Liebe bewahrt

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05  Kirschblüten-Trance  (1:34)

Rosa Schnee tanzt im Frühlingswind
Sanft wie die Träume, die wir noch sind
Unter dem Tor aus rotem Holz
beugt sich der Winter, bricht sein Stolz
Sakura, Sakura, Blüten im Licht
mehr als ein Versprechen braucht es nicht
Ein Augenblick, der ewig verweilt
bis die Seele in Schweigen heilt

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06  Die Reise der Schwalben  (1:11)

Tausend Meilen über dem Sand
Kehren sie heim in das grüne Land
Mit dem Schlag ihrer Flügel vertreiben sie Not
Das Leben besiegt den Wintertod
Willkommen zu Hause, Boten des Glücks
Bringt uns die Freude des Sommers zurück
Hoch am Himmel, so leicht und so klar
Schöner als alles, was jemals war

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07  Küstenkind und Ginster  (1:23)

Salziges Wasser und gelber Ginster
Die Welt ist nicht länger grau und finster
Der Wind aus dem Westen bringt uns die Wärme
ich schau in die blaue, unendliche Ferne
Frühling am Meer, Weite im Geist
weißt du, was diese Freiheit verheißt?
Die Wellen des Lebens tragen uns weit
Hinaus aus der Enge, hinein in die Zeit

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08  Quell der Klarheit  (1:13)

Kalt und klar aus dem Felsgestein
lädt dich der Bach zum Reinigen ein
Er sprudelt über Steine und Sand
fließt mit dem Leben Hand in Hand
Fließe Wasser, wasch den Staub fort
bring die Frische an jeden Ort
Was gestern war, ist längst vergangen
der Frühling hat heute neu angefangen

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09  Tanz des Sonnenlichts  (1:08)

Gold in der Luft
Überall dieser süße Duft
Die Sonne küsst die kalte Haut
Das Eis im Herzen ist aufgetaut
Wir tanzen im Licht, wir feiern den Tag
weil das Leben uns wieder lächeln mag
Ein goldener Funke, ein heiliges Feuer
jeder Morgen ein Abenteuer

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10  Caias Erwachen  (1:04)

Die große Mutter öffnet die Augen
Wir können es kaum mit den Sinnen glauben
Ein Meer aus Farben, ein Chor aus Klang
die ganze Schöpfung stimmt an den Gesang
Heilige Erde, heiliges Licht
der Frühling hält, was er uns verspricht
Wir sind die Kinder, wir sind der Teil
durch deine Liebe werden wir heil

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11  Licht und Lebensfreude  (4:07)

Der Sommer ist die Zeit der Fülle.
Das Korn wird golden, die Abende lang und warm.
Um die Sonnenwende steht das Licht am längsten am Himmel.
Genieße es — es ist für dich da.

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12  Loslassen und Dankbarkeit  (4:44)

Im Herbst färbt sich der Wald in Rot und Gold.
Die Bäume lassen los, Blatt für Blatt — ohne Angst.
Erntedank: Wir sagen Danke für das, was gewachsen ist.
Was fällt, wird zur Erde für das nächste Jahr.

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13  Stille und Innere Einkehr  (4:09)

Im Winter wird es still.
Schnee dämpft jeden Schritt, die Natur ruht und sammelt Kraft.
Nach der längsten Nacht kehrt das Licht zurück.
Jetzt ist Zeit für das Innere — für Wärme und Ruhe.

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14  Heilmelodie  (5:02)

Frühling, Sommer, Herbst und Winter —
alles hat seine Zeit, und alles kehrt wieder.
Der Kreis des Jahres schließt sich.
Und in seiner Mitte bist du: ruhig und ganz.

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Die Frühlingslieder (2–10) sind gesungen, ihre Texte maschinell nach Gehör aufgeschrieben — kleine Abweichungen sind möglich.
Frühling, Sommer, Herbst, Winter und die Heilmelodie sind ohne Gesang — die Zeilen erzählen, was das Bild zeigt.
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